Über Kultur Mobil Hessen – Juni 26th, 2010

die rollende didaktische Werkstatt. Ein Fortbildungs- und
Beratungservice des Hessischen Kultusministeriums

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Aktuelle Information zum Workshopangebot – Juni 26th, 2010

Ein neues Workshopprogramm für das Schuljahr 2008 / 2009 ist fertig und wird zurzeit an die Schulen versandt. Es kann auch hier unter dem Menü das angebot aufgerufen werden. Ich bin beständig bemüht, die Einsatzschulen sowie die von uns vereinbarten Workshopeinsätze auf dem aktuellen Stand zu halten. Bei entsprechend markierten WS sind auch individuelle Anmneldungen möglich. Siehe dazu . . .

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Alfred-Delp-Schule – Juni 25th, 2010

Auf der Leer 10, 64807 Dieburg
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Bericht über die Unterrichtsprojekte der an der Fortbildung
„Kulturelle Praxis” beteiligten Kolleginnen und Kollegen
der Alfred-Delp-Schule
im Schuljahr 2003/2004

Kulturmobil
Kultur      mobil
die Matinée
und das Programm

  1. Personenfries
  2. Spurensicherung „zerbrochenes Fenster”
  3. Tanz der Skulpturen
  4. 70er Jahre
  5. Flugobiekte
  6. Ein Bild wird lebendig
  7. Montags, 17.00 Uhr
  8. Spurensicherung „Zugfenster”
  9. Gipskörper 10170er Jahre
  10. Schulband
  11. Das letzte Abendmahl eigenständiger Durchgang

Personenfries Tanz Montags 70er  Jahre

Bericht über die Unterrichtsprojekte der an der Fortbildung
„Kulturelle Praxis” beteiligten Kolleginnen und Kollegen
der Alfred-Delp-Schule
im Schuljahr 2002/2003

Seit dem Sommer 2002 nimmt die Alfred-Delp-Schule mit den Kollegen und Kolleginnen Carolin Bungert, Horst Kirchhöfer, Rolf Peters und Antje Kirstein an dieser Fortbildung mit dem Ziel teil, die schon bestehende Kulturelle Praxis an unserer Schule zu stärken und durch neue kreative Elemente zu ergänzen. Eine gemeinsame Fortbildung mit Kollegen der Max-Beckmann-Schule in Frankfurt sowie ein dreitägiges Seminar in Weilburg, mit Kollegen aus allen Schulstufen brachten interessante Einblicke in den Bereich der Kulturellen Praxis an anderen Schulen in Hessen. In Zusammenarbeit mit den Teamern des KulturMobils wurden an der ADS im letzten Schuljahr vier Projekte entwickelt: Horst Kirchhöfer erhielt Unterstützung im Bereich szenische Darstellung für die mit seinem Kunst-Leistungskurs geplante Präsentation unter dem Motto „Blau-Rot-Gelb”, in der sich die Schüler mit unterschiedlichsten Techniken aus allen Richtungen diesen Farben annäherten.
Die Vorführung, an der alle Schüler der Jahrgangsstufe 12 teilnahmen, wurde zu einem beeindruckenden Erlebnis. Carolin Bungert und Rolf Peters beschäftigten sich im Rahmen der von der Aktion „Gesicht Zeigen” organisierten Internationalen Woche gegen Rassismus in ihren Deutschkursen mit Gedichten und kurzen Prosatexten zum Thema Ausländerfeindlichkeit und Rassismus. Paul Pfeffer vom KulturMobil wurde zu einem ganztägigen Seminar eingeladen und entwickelte mit den Schülern in der kurzen Zeit so interessante Möglichkeiten der szenischen Interpretation und Darstellung, dass die Schulleitung eine Unterrichtsstunde zur Verfügung stellte, damit die Ergebnisse der gesamten Jahrgangsstufe 12 vorgestellt werden konnten. Der vor allem auch zum Nachdenken anregende Beitrag der Deutschkurse zur Aktion „Gesicht Zeigen” wurde ergänzt durch Plakate und Installationen zum Thema, die Ergebnis einer Unterrichtsreihe in der Jahrgangsstufe 12 im Fach Kunst waren. Zum Ende des Schuljahres präsentierten Carolin Bungert und Jürgen Walz in einer Abendveranstaltung Ergebnisse eines zweitägigen Workshops, die zeigten, welche kreativen Möglichkeiten es gibt, sich Werken der Bildenden Kunst anzunähern. Eigene Texte, Standbilder und szenische Darstellungen, vorbereitet von Schülern der Jahrgangsstufe 11 eröffneten neue Zugänge zu bekannten Kunstwerken an den unterschiedlichsten Orten in unserem Schulgebäude. Die Schreibwerkstatt von Carolin Bungert und Antje Kirschstein erhielt durch das KulturMobil wertvolle Impulse, durch die sowohl die Feier zum 10 -jährigen Jubiläum unseres Schulfördervereins „INITIATIVE” als auch die diesjährige Feier zur Entlassung der Abiturienten durch kreative Textbeiträge bereichert wurden. Insgesamt ein erfolgreicher Ansatz einer Fortbildungsmaßnahme, die in diesem Schuljahr mit alten und neuen Kräften weitergeführt werden wird.

Die Projekte wurden von den folgenden Kolleginnen und Kollegen durchgeführt:
Carolin Bungert, Horst Kirchhöfer, Antje Kirstein, Rolf Peters und Jürgen Walz
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Rudolf-Koch-Schule – Juni 25th, 2010

Schlossstraße 50, 63065 Offenbach

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Ein Abend voller Überraschungen
Bericht über das Unterrichtsprojekt
der an der Fortbildung „Kulturelle Praxis” beteiligten Kollegen
der Rudolf-Koch-Schule
im Schuljahr 2002/2003

Ein vielfältiges und spannungsreiches Programm war versprochen und mit dem Begriff „kultpur” hatten die Organisatoren für sich und die Schule einen hohen Anspruch gesetzt. Dabei war es doch ein Experiment, dass die „Projektgruppe KulturMobil” austesten wollte: Möglichst viele Schüler und möglichst alle Fächer sollten an einem Kulturtag beteiligt sein. Über einen Kunstgriff, das gemeinsame Thema „Kettenreaktionen”, waren denn auch viele verschiedene Zugangsweisen eröffnet.

Akrobatik „Oh happy day” schmetterten die Solistin Elvira Stoll und der Oberstufenchor „RKSounds” am Donnerstag Abend den etwa 400 Gästen in der Rudolf-Koch-Schule zu und verstärkten noch einmal das Singen und Klatschen, das zuvor über die Stücke aus „Grease” und den „Bluesbrothers” von der Bühne in den Saal übergeschwappt war. clowns

Der angekündigte „Abend voller Überraschungen” hielt sein Versprechen. Vielfältig waren die Spannungsbögen, die sich durch den Abend zogen. Bunte Papierflieger (die Klasse 5b hatte sie gefaltet und gute Wünsche darauf geschrieben) segelten über das Publikum und eröffneten den Abend als bunten Augenschmaus. Die Musik-AG des Jahrgangs 5, eine kleine Bigband mit vielen unterschiedlichen Instrumenten bot den ersten von vielen noch kommenden Hörgenüssen. Musik in vielfältigen Variationen zog sich ab jetzt als ein Schwerpunkt weiter durch das Abendprogramm.: Jenica Gomolka und Nassira El-Jazid Gesang begleitet von Christoph Kaschky (8.Kl.) Elisabeth Drescher (11.Klasse) und ihre Musiklehrerin, Frau Santamaria schlugen mit Querflöte und Konzertgitarre leisere Töne an, die ein konzentriertes und genaueres Hinhören erforderten. Zwei selbst verfasste Gedichte trug Christian Küpper vor (Jg.12) Ein feines Stück waren die „Vogelstimmen”, ein spannendes Zusammenspiel aus lyrischen Texten (Christoph Marutschke) und einer zeitgenössischen Komposition für Blockflöte (Elisabeth Drescher, beide 11d).

Kräftiger ging es dann schon bei den Rap-Nummern zur Sache. Während Sana Azdoufal, Valjbone Imeri und Selcan Yigit aus der 7.Klasse sehr engagiert und ohne Begleitung ihr Lied von der Toleranz vortrugen, kamen bei Ali Bahij und Shahab Uddin (beide 11b) Elemente von Professionalität zum Vorschein. Ein botanisches Minimusical präsentierten Melanie Rinn, Johanna Schön, Jaqueline Eigner, Bea Müller, Lydia Pfaff und Marco Russo aus der Theater-AG der Rudolf-Koch-Schule.

Dass Kettenreaktionen als Bewegung dargestellt werden können, zeigten acht Mädchen aus den Jahrgängen 7 -11 (Sadaf Afzal, Hassna Arronj, Sana Azdoufal, Zahide Bukmez, Nassira El-Yazid, Tatjana Schäfer und Ronak Soleimani) mit arabischen Tänzen sowie Angelo Alemanno und Veronika di Fede (Klasse 8) mit drei lateinamerikanischen Tanznummern. Goethe hat mit dem „Zauberlehrling” eine literarische Kettenreaktion in Gang gesetzt, die vom Kurs Darstellendes Spiel des Jahrgangs 11 aufgegriffen und szenisch gekonnt umgesetzt wurde. Dass eine Kette nur so stark ist wie ihr schwächstes Glied, zeigte eine kleine akrobatische Nummer der Klasse 10a recht lustig. Selbst ein als Kette inszenierter Staffel-Wett-Lauf zwischen Schülern und (viel schnelleren Lehrkörpern!!) passte ins Programm und gab ihm einen besonderen Farbtupfer. An zwei Beispielen aus der alltäglichen Unterrichtsarbeit spiegelte sich das Rahmenthema recht eindrucksvoll: Aus der Unterrichtsreihe „Körpersprache” und der Tätigkeit als Klassenmentoren organisierte Irini Sidira eine Modenschau mit ihrer 10. Klasse und der Klasse 5b. Eine „echte” doppelte Kettenreaktion präsentierte der Ökologie-Kurs des Jahrgangs 12. Über eine Powerpoint-Präsentation – ursprünglich war es ein Gruppenreferat! – liefen im Licht der Abenddämmerung Bilder vom Elbhochwasser des letzten Jahres. Auf der Bühne drohte ein Haus zu versinken. Quer durch die Aula bildeten Schüler eine Menschenkette, die Sandsäcke stapelten, um Blockhaus und Bewohner zu retten. Mit dem Hinweis auf die landesweite Kettenreaktion der Hilfe schloss diese beeindruckende Erinnerung an ein schlimmes Ereignis der unmittelbaren Vergangenheit. Am Schluss bedankten sich die Organisatoren des „KultPur-Abends” beim Hausmeister, Herrn Jager und Sascha Drescher (11d) für die tatkräftige Unterstützung bei Aufbau und Technik. Ein ganz besonderer Dank ging an die beiden Moderatoren: Jaqueline Eigner und Denis Wochner verbanden als Clowns bzw. als Rose und Blattlaus gekonnt und liebevoll die Programmpunkte. Dabei wurde das Thema „Kettenreaktion” im Sinne von Kommen und Gehen ganz deutlich: Jaqueline hat erfolgreich die Abitur-Prüfung abgelegt und Denis ist ein Schüler der neu begonnen Jahrgangsstufe 5, der in acht Jahren sein Abitur machen wird.

Die Projekte wurden von den folgenden Kolleginnen und Kollegen durchgeführt:
Elmar Gerhardt, Susann Hofmann, Frank Wiesner
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Ludwig-Erhard-Schule – Juni 25th, 2010

Ludwig-Erhard-Schule

Hans-Böckler-Straße 1, 65199 Wiesbaden
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Vorstellung des Projekts Die Ludwig-Erhard-Schule ist eine Haupt- und Realschule mit Förderstufe, die sich momentan im einem zweijährigen Umstrukturierungsprozess befindet, da eine Umwandlung zur Integrierten Gesamtschule geplant ist.
Die Schule hat ungefähr 500 Schüler und einen hohen Ausländeranteil von ca. 80%. Sie befindet sich in einem sozialen Brennpunkt.
In ihrer privaten Umgebung kommen die Schüler in der Regel nicht mit Kultur in Berührung.
Im Schuljahr 2005 / 2006 hat die Schule im Rahmen der Fortbildung des Kulturmobils folgende Projekte in Angriff genommen:
a) „Zeitreise” Dieses Projekt schloss an das Projekt des vorherigen Schuljahres (2004 / 2005) an, das unter dem Motto „Eine Schule geht ins Museum” stand.
So wurde auch in diesem Schuljahr per Konferenzbeschluss einstimmig beschlossen, in verschiedene Museen zu gehen.
Folgende Museen wurden dabei ausgewählt:

  • Gutenbergmuseum in Mainz
  • Isistempel(museum) in Mainz
  • Römisch- germanisches Museum in Mainz
  • Senckenbergmuseum in Frankfurt a.M.
  • Foltermuseum in Rüdesheim
  • Musikinstrumentenmuseum in Rüdesheim.

Der Projekttitel „Zeitreise” hängt mit den unterschiedlich geschichtlichen Epochen zusammen, die es in den verschiedenen Museen zu sehen gab.
Alle Klassen der Ludwig-Erhard-Schule nahmen an dem Projekt teil und gingen in eines oder mehrere der oben erwähnten Museen.
Hierbei wurden die zu sehenden Museumsgegenstände im Unterricht vorbereitet, wobei uns schon vorgefertigte Frage- bzw. Aufgabebögen zur Hilfe kamen, welche die Museen den Schulen im Vorfeld bereitstellten.
Nach dem Museumsbesuch arbeiteten die Schüler weiter an dem Projekt. So wurden im Kunstunterricht verschiedene Drucktechniken ausprobiert und damit Seiten gestaltet. Dabei lernten die Schüler auch unterschiedliche Schrifttypen- und Schriftzeichen kennen.
Unter dem Projekt „Zeitreise” wurde ferner noch der Hessenpark und die Saalburg besucht und es fand ein Zeitzeugenbericht zum Thema „Holocaust” statt, sowie eine Vorführung des Films „Leben der Anderen” Ergebnisse dieses Projektes wurden auf dem Schulfest am 10. Juni 2006 ausgestellt und auch verkauft. Dort konnten die Besucher sich z.B. selbst im Drucken üben, indem sie verschiedene Gegenstände (z.B. Stofftaschen) bedruckten. Ein Besuch der Saalburg und des römisch- germanischen Museums in Mainz bewirkte, dass die Schüler im Geschichts- und Deutschunterricht Geschichten anfertigten, die im Rahmen des Schulfestes in einem Lesezelt vorgelesen wurden. b) „Move it” Etwa dreihundert Schüler und Schülerinnen aller Altersgruppen und sämtlicher Schulformen werden im gemeinsamen kreativen Prozess mit Künstlern des Staatstheaters Wiesbaden und der Hochschulen in Frankfurt und Mainz eine Aufführung erarbeiten.
Dieses Musik- und Tanzprojekt, bei dem Komponisten, Orchestermusiker, Choreographen und Tänzer mit Schülern an den Schulen gemeinsam ein sinnvolles praxisorientiertes Programm erarbeiten, ist in drei Phasen gegliedert:

Phase 1: warm up
Mai /Juni 2006
Brüllen wie ein Gorilla
Flüstern wie ein Eichhörnchen
Schweben, stampfen, schleichen, kreiseln
Phase 2: work out
September/ Oktober 2006
Schauen und spielen, hören, bewegen,
feilen, polieren, einstudieren
Phase 3 : go for it
30.und 31. Oktober 2006
Anspannung, Lampenfieber, Konzentration.
Kribbeln, Flattern, Heiß und Kalt.

Zwei Tage Proben auf der großen Bühne im Staatstheater!
Großer Gala- Abend am 1. November 2006.

Die Projekte wurden von den folgenden Kolleginnen und Kollegen durchgeführt:
Elke Ernst, Claudia Hill, Brigitte Jacobs, Mechtild Mavituna, Markus Metzler, Ursula Saupp, Rindelt Turkamani

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Georg-Kerschensteiner-Schule – Juni 25th, 2010

Ostring, 65824 Schwalbach / Ts.

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Evaluation des Projekts
Um die Welt in 40 Minuten
der an der Fortbildung „Kulturelle Praxis” beteiligten Kolleginnen
der Georg-Kerschensteiner-Schule
im Schuljahr 2003/2004

1. Beschreibung des Projekts Anhand der Erarbeitung der vier Kontinente Afrika, Asien, Australien und Amerika sollen die Schülerinnen und Schüler der verschiedenen Jahrgänge verschiedene Kulturen aus aller Welt kennen lernen. Mit Hilfe des Kulturmobils haben fünf Kolleginnen das Theaterprojekt „In 40 Minuten um die Welt” erarbeitet, welches als Abschluss der Schulprojektwoche aufgeführt werden sollte. Beteiligt an der Durchführung waren vier Klassenlehrerinnen mit zwei Klassen aus der ersten Jahrgangsstufe und zwei aus der vierten, davon eine Integrationsklasse, sowie eine Kollegin mit Schwerpunkt Musik. Dazu wurden vier jahrgangsübergreifende Projektgruppen gebildet, in die sich die Schüler und Schülerinnen einwählen konnten. Innerhalb dieser Gruppen wurden kurze szenische Sequenzen erarbeitet. Mit Hilfe einer Rahmenhandlung sollten die Ergebnisse aus den Projektgruppen unter Einbeziehung des noch fehlenden Kontinents Europa zusammengefügt werden. Als Grundidee für die Rahmenhandlung dient die „Wetten dass …!!”-Show. Vier Kandidaten werden mit folgender Wette konfrontiert:

    „Wetten, dass sie es nicht schaffen innerhalb von 40 Minuten von jedem Schulranzen ein Puzzelteil mitzubringen!”

Bei den Kandidaten handelt es sich um zwei Engländerinnen und zwei Franzosen, welche nun innerhalb des Theaterstückes die verschiedenen Kontinente bereisen, in die erarbeiteten Szenen hereinplatzen oder deren Gast werden und sich dort das jeweilige Puzzleteil holen müssen. Nach der Bereisung der vier Kontinente kehren sie erschöpft ins Fernsehstudio zurück und glauben die Wette gewonnen zu haben, aber das Puzzleteil von Europa fehlt. Nach großer Aufregung zieht eine der Engländerinnen ihre Jacke aus, worin sich das noch fehlende Puzzleteil befindet. Die Wette ist somit für die Moderatoren verloren und sie müssen ihren Wetteinsatz einlösen und das Schulfest der Georg-Kerschensteiner-Schule besuchen. (Nähere Informationen zum Ablauf des Theaterstückes sind dem Ablaufplan zu entnehmen.) 2. Ziele des Projekts

  1. Kenntnisse
    Die Schülerinnen und Schüler sollen den jeweiligen Kontinent mit seiner Kultur kennen lernen und erste Eindrücke über landestypische Bräuche gewinnen. Innerhalb der Projektgruppe erarbeiten die Schülerinnen und Schüler kurze szenische und/oder musikalische Sequenzen für die spätere Aufführung. Erste Erfahrungen im Darstellenden Spiel sollen gemacht werden.
  2. Fähigkeiten / Fertigkeiten
    Die Schülerinnen und Schüler lernen andere Sitten und Gebräuche kennen, arbeiten an der Kostümgestaltung mit und entwickeln in Kooperation mit den Lehrerinnen die jeweiligen Szenen weiter und bringen eigene Ideen ein.
  3. Haltungen / Einstellungen
    Durch die bereits vorhandene Vielfalt an Kulturen an der Georg-Kerschensteiner-Schule wird das Blickfeld der Kinder erweitert und die Neugier auf ihnen bislang fremde Kulturen wird geweckt. Dadurch soll ein akzeptabler Umgang miteinander und mit fremden Kulturen angeregt werden.
  4. Methodisches Vorgehen
    Mit der Arbeit in den Gruppen wurde bereits vor den Osterferien begonnen, intensiviert wurde diese in der Projektwoche im Mai 2004.
    Die Erarbeitung der einzelnen Kontinente erfolgt gruppenintern, ebenso die Erarbeitung der jeweiligen Szene. Die Verzahnung der Einzelelemente mit Hilfe der Rahmengeschichte erfolgt in der gemeinsamen Probenarbeit. Aufgrund personeller und organisatorischer Strukturen konnte das Kennenlernen der jeweiligen Kultur nur begrenzt stattfinden. Die Erarbeitung des Theaterstückes stand somit im Vordergrund.
  5. Dokumentations-/ Präsentationsformen
    Die Präsentation erfolgte beim Schulfest am Ende der Schulprojektwoche in Form einer Theateraufführung aller beteiligten Gruppen. Eine Videoaufzeichnung und verschiedene Fotos dienen als weitere Dokumentationsformen.

3. Erfolgskriterien Das Ziel einer gelungenen Aufführung beim Schulfest wurde zur Zufriedenheit aller Beteiligten und Gäste erreicht.
Das soziale Miteinander der Erst- und Viertklässler wurde über die Dauer des Projektes hinaus gefördert.

Das Projekt wurde von den folgenden Kolleginnen durchgeführt:
Andrea Baader, Gerda Clever, Marion Deysenroth, Barbara Martin-Labonte, Christina Schäfer und Ellen Sierich


Evaluation des Projekts
Cirque International
der an der Fortbildung „Kulturelle Praxis” beteiligten Kolleginnen
der Georg-Kerschensteiner-Schule
im Schuljahr 2002/2003

1. Beschreibung des Projekts Auf Grund der Tatsache, dass die ursprüngliche Projektleitungsgruppe aus verschiedenen Gründen nicht zustande kommen konnte und dadurch bedingt die zeitlichen Planungsmöglichkeiten der neuen Verantwortlichen (Marion Gieseking, Stefanie Kröner, Claudia Seng und Ellen Tomkowitz) sehr begrenzt war, musste das vorliegende Projekt wie folgt umgestaltet werden: Der zeitliche Rahmen und die wetterbedingten Umstände ließen die Nutzung des Außengeländes nur sehr eingeschränkt für Einzelproben zu. Der Großteil der Vorbereitung und die abschließende Projektpräsentation in Form einer Schulaufführung fanden in der schuleigenen Turnhalle statt. Einzelne Gestaltungsphasen (Kulissen und Kostüme) wurden in die Klassenräume ausgelagert. Wegen der geänderten Personalkonstellation hatten wir uns dafür entschieden, den Schwerpunkt auf den Bereich Sport zu legen. Die Kinder sollten dabei ihre bereits vorhandenen Kenntnisse anwenden und erweitern. Gestalterische Elemente fanden bei der Manegen- und Plakatgestaltung Berücksichtigung.
Gemeinsam wurde ein Einzugs- und Abschlusslied eingeübt. Die einzelnen Programmpunkte wurden mit Musik untermalt, die Kinder mussten lernen sich zu und mit der Musik zu bewegen.
Daraus resultierend ergab es sich, dass der zuvor gewählte Schwerpunkt (internationale Spiele, Bräuche, Bücher) nicht als solcher Inhalt der Projektwoche sein konnte. Die Planungsgruppe entschied sich in Absprache mit den Kindern dafür, ein Zirkusvorstellung mit hauptsächlich akrobatischen Elementen zu erarbeiten. Teilnehmer des Zirkusprojektes waren Schülerinnen und Schüler aus den Jahrgangsstufen 3 und 4, losgelöst von ihren Klassenverbänden. Im Rahmen der Projektwoche hatten die Kinder der Georg-Kerschensteiner-Schule die Möglichkeit sich in verschiedene Projektgruppen einzuwählen, unter anderem das hier vorgestellte Projekt Cirque internationale. Bei der Konzepterarbeitung in den einzelnen Kleingruppen wurden wir vom KulturMobil unterstützt. 2. Ziele des Projekts Es war unser Ziel am Ende der Projektwoche eine Schulaufführung in Form einer Zirkusvorstellung inklusive eines Manegenaufbaus zu realisieren. [...]

Arbeit mit allen Zirkus-Kindern Arbeit in der Kleingruppe
Montag, 5. Mai 2003 Montag, 5. Mai 2003

  • Anschauen eines Filmes über Tierdressur
  • Kennenlernen des Zirkusliedes: „Ich möcht’ mit einem Zirkus     ziehn!”
  • Suche eines namens für unseren Zirkus:
  • GKZ – Georg-Kerschensteiner-Zirkus
  • Auswahl der beiden Zirkusdirektoren
  • Kennenlernen des Einzugliedes
  • Üben des Einzugs in die Manege
  • Herstellen eigener Jonglierbälle
  • Jonglierübungen mit zwei Bällen [...]
  • Aufteilen der Kinder in die Gruppen Löwen, Clowns und
    Reifenakrobaten
  • Erste Konzeptüberlegungen
  • Dienstag, 6. Mai 2003 Dienstag, 6. Mai 2003

  • Singen des Zirkusliedes
  • Üben des Einzugs in die Manege mit Gesang
  • Vorbereitungen für die Akrobaten : Lauf- und Dehnungs-
    übungen usw.
  • Einüben von verschiedenen Pyramiden-Figuren
  • Jonglieren von Tüchern mit anschließendem Aufbau einer
    Choreografie für „Die bunten Vögel”
  • Aufbau einer Choreografie für „Die Ballkönige”
  • Konzepterarbeitung der Löwen, Clowns und Reifenakrobaten
  • Mittwoch, 7. Mai 2003 Mittwoch, 7. Mai 2003

  • Singen des Zirkusliedes
  • Üben des „Einmarsches in die Manege”
  • Übungszeit für die einzelnen Kleingruppen
  • Choreografie für „Die Akrobaten”; anschl. Übungszeit
  • Herstellen von Plakaten und Kulissen für den GKZ
  • Donnerstag, 8. Mai 2003 Donnerstag, 8. Mai 2003

  • Aufbau von Manege, Manegeneingang und Umkleideraum /
    Warteraum für die Artisten
  • Anbringen von Dekoration und Plakaten
  • Wahl der Bühnenarbeiter
  • Gemeinsame Probe
  • Fertigstellen der Plakate für den GKZ
  • Weiterarbeit an den einzelnen Darbietungen
  • Freitag, 9. Mai 2003 Freitag, 9. Mai 2003

  • Generalprobe des GKZ
  • Letzte Übungen in der Kleingruppe
  • 15.15 Uhr
    Aufführung des Georg-Kerschensteiner-Zirkus

      ZirkusvorstellungDie Ballkönige
      Die bunten Vögel
      Clowns
      Akrobaten
      Clowns
      Löwen
      Reifenakrobaten

    Zu jedem Zeitpunkte der Projektwoche war es uns ein Anliegen, die Kinder möglichst aktiv zu beteiligen. So wurden zum Beispiel die Zirkusdirektoren und der Zirkusname demokratisch von den Kindern gewählt. Dies hatte eine gegenseitige Akzeptanz untereinander zur Folge und stärkte das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der neu gestalteten Gruppen. Darüber hinaus konnten die Kinder aus verschiedenen Programmpunkten für die Aufführung wählen. Die Entscheidung fiel auf die schon im Tagebuch vorgestellten Punkte:

    • Jonglieren mit Bällen (Die Ballkönige)
    • Jonglieren mit Tüchern (Die bunten Vögel)
    • Reifen-Akrobaten
    • Löwen-Dressur
    • Clowns
    • Pyramiden Akrobatik.

    Während der einzelnen Übungsphasen bestand die Möglichkeit die Turnhalle zu teilen, beziehungsweise mit einzelnen Gruppen auf dem Außengelände zu üben. Der gemeinsame Morgenkreis mit dem einstudierten Zirkuslied „Ich möcht’ mit einem Zirkus zieh’n” und das gemeinsame Proben am Ende des Vormittags bildeten Rahmen, in welchem die einzelnen Übungsteile ihren Platz erhielten. In den jeweiligen Kleingruppen hatten die Kinder die Möglichkeit, ihre Vorkenntnisse und Fähigkeiten einzubringen und zum Erfolg zu führen. Dabei war es von großer Wichtigkeit, dass die Kinder kooperativ miteinander arbeiteten und sich gegenseitig akzeptierten. In der Regel gelang es den Gruppen, dies selbständig durch zu führen, gegebenenfalls mit Unterstützung der Lehrkräfte.
    Da es galt eine gemeinsame Zirkusaufführung zu gestalten, hat sich die Planungsgruppe in Absprache mit den Kindern dazu entschieden, die noch zu Beginn der Projektwoche recht isolierten Arbeitsgruppen durch immer intensivere gemeinsame Proben zusammen zu führen.
    Konsequenz aus dieser Probenarbeit war, dass die Kinder gelernt haben einander zuzusehen und konstruktive Kritik zu äußern.
    Die Kulissen und Plakate wurden von den Kindern gemeinsam erstellt. Die Auf- und Abbauten zwischen den einzelnen Zirkus-Programmpunkten wurden von den Kindern untereinander organisiert und schulte sie somit in ihrer Selbstständigkeit und der gegenseitigem Hilfsbereitschaft; sie lernten Verantwortung für das Projekt zu übernehmen. Darüber hinaus ist festzustellen, dass eventuelle motorische Beeinträchtigungen einzelner Kinder von der Gruppe mit großem Erfolg aufgefangen wurden. Dies zeigt auch die abschließende Präsentation in Form der Zirkusaufführung. Die Aufführung war für alle Kinder ein großer persönlicher und gleichzeitig gemeinschaftlicher Erfolg, was sich auch in der Publikumsresonanz ausdrückte.
    Das von uns erstellte Projektbuch dokumentiert den Ablauf und den Präsentationstag der Projektwoche. Die Präsentation wurde zudem auf Video festgehalten.
    Zusammenfassend ist zu bemerken, dass zwar ursprünglich eine andere Planung vorhanden war, die letztendlich durchgeführte Projektreallsation jedoch erfolgreich zum Abschluss geführt wurde.
    Die Kinder haben im Rahmen der Projektwoche nicht nur künstlerische und sportliche Elemente verbessern, beziehungsweise neu erlernen können, sondern auch ihren sozialen Umgang untereinander geschult und somit verbessert.

    Die Projekte wurden von den folgenden Kolleginnen durchgeführt:
    Marion Gieseking, Stefanie Kröner, Claudia Seng und Ellen Tomkowitz
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    Regenbogenschule – Juni 25th, 2010

    Regenbogenschule

    Beethovenstraße 2 – 4, 61118 Bad Vilbel
    E-Mail


    Bericht über das Musiktheater-Projekt
    „Vom Löwen, der nicht schreiben konnte”
    der an der Fortbildung „Kulturelle Praxis” beteiligten Kolleginnen
    der Regenbogenschule
    im Schuljahr 2003/2004

    Fiedelorchester Schneiderei Geier

    Theaterstück:
    nach dem Buch von Martin Baltscheit:
    „Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte” (Bajazzo Verlag) Betreuung:
    Musik und Chorgesang: Patrick Briehn, Hanne Mühle
    Kulisse und Kostüme: Beatrix Haupt-Jennert, Sabine Ratz
    Orchester: Gisela König
    Theaterarbeit: Hanne Mühle, Sabine Ratz Projektzeitrahmen:
    - ca. sechs Monate,
    - davon drei Tage während der Projektwoche und
    - fünf zusätzliche Projekttage,
    - zuzüglich vier Bühnenproben am Veranstaltungsort Es wirken mit:

  • das Fidelorchester der 3. Jahrgangsstufe
  • die Theatergruppe, zusammengestellt aus den
  • Klassen 3b, 3c, 3d
  • der Chor, zusammengestellt aus den Klassen 3e, 3b, 3c, 3d
  • Durchführung Theaterarbeit
    Im Rahmen der Theaterarbeit übten wir, uns wie Tiere zu bewegen. Dabei war es wichtig zu erkennen, dass Tiere durch bestimmte Körperhaltungen und Bewegungen charakterisiert werden können. Die Hauptrollen Löwe und Löwin wurden doppelt besetzt. Wegen der Größe der Bühne und des Raumes traten manche Tiere als Tiergruppen auf (Geier, Affen, Mistkäfer), andere Tiere wurden von je zwei Kindern dargestellt (Giraffen, Nilpferd, Krokodil).
    Da uns am Veranstaltungsraum nur zwei Mikrofone zur Verfügung stehen, lesen zwei Sprecher die Geschichte vor. Die „Schauspieler” müssen in Mimik und Gestik dem Text entsprechen. Die wörtliche Rede der Tiere (z.B. das Vorlesen der Briefe, das Brüllen des Löwen) übernimmt der Chor durch lautes rhythmisches Sprechen.
    Chorarbeit
    Im Rahmen der Chorarbeit studierten wir verschiedene Lieder ein: Der Löwe ist verliebt (Eingangslied), den Wi-Wa-Wackelaffentanz, das Nilpferd Esmeralda, Das Krokodillied Kann es wirklich Liebe sein Darüber hinaus trainierte die Gruppe das gleichzeitige rhythmische Sprechen von Texten.
    Orchesterarbeit
    Erarbeitung der Instrumentalbegleitung
    1. Ausführende Kinder
    15 Schülerinnen und Schüler des 3. Jahrgangs, die seit Beginn des Schuljahres an einer Fidel-AG teilnehmen, die zweimal wöchentlich stattfindet. in Schüler, der seit Beginn des Schuljahres Cello-Einzelunterricht erhält und in die Fidel-AG integriert ist.
    2. Als Ouvertüre
    wird dem Theaterstück eine Urwald-improvisation vorangestellt. Über einem Klangteppich von an- und abschwellenden Fideltönen werden mit unterschiedlichen Instrumenten Tiergeräusche erzeugt.
    3. Erarbeitung von Tiermotiven
    Jedem Tier, das im Theaterstück vorkommt, ist ein Motiv zugeordnet, das immer dann erklingt, wenn das Tier in Erscheinung tritt. Die Motive wurden an einigen Projekttagen von den Kindern selbst entwickelt. Sie haben dazu Fideln und Elementarinstrumente zur Verfügung. Zunächst probierten die Kinder im Spiel aus, wie sich die Tiere bewegen. Dann wurden Eigenschaften und Erkennungsmerkmale besprochen. Es fiel den Kindern nicht schwer, daraufhin abwechslungsreiche Motive zu erfinden, die dann bei der Zusammenarbeit mit den Schauspielern noch verfeinert wurden.
    4. Im laufenden Fidelunterricht
    wurde die Begleitung für 3 Lieder und ein „Briefmotiv&drquo; einstudiert. Für das Briefmotiv bekamen die Kinder Noten, die Begleitung der Lieder spielen sie ohne Noten.
    Die Kinder spielen mit großer Begeisterung und sind sehr kreativ. Im Ablauf des Theaterstückes zu wissen wann und mit welchem Instrument sie spielen müssen erfordert ein hohes Maß an Konzentration.
    Kostüme, Masken und Kulisse
    Die Kostüme wurden mit Unterstützung einiger Mütter genäht. Die Kinder knüpften aus Sackleinen und unterschiedlichen Wollen Löwenperücken. Die Löwengesichter werden geschminkt. Für das Krokodil, das Nilpferd, die Affen und die Mistkäfer wurde aus Pappmaschee Masken bzw. Rückenpanzer hergestellt.
    Als Dekoration hängen auf der Bühne Netze mit Blättern. Außerdem stehen dort echte große Grünpflanzen.
    Requisiten
    Ein Baumstumpf als Sitzgelegenheit für die Löwin, ein Buch zum Lesen für die Löwin, Bälle für die Mistkäfer, ein großer Briefkasten, Briefpapier, ein großer Stift, Briefumschläge

    lÖWE Werkeln Affe

    Aufführungen

  • Dienstag, 31.08.2004 8.30 Uhr Einschulungsfeier
  • Dienstag, 31.08.2004 10.00 Uhr Einschulungsfeier
  • Mittwoch, 01.08.2004 8.45 Uhr für die Schulkinder
  • Mittwoch, 01.08.2004 10.00 Uhr für die 5 Kindergärten
  • Mittwoch, 01.08.2004 16.00 Uhr für die Eltern
  • Die Projekte wurden von den folgenden Kolleginnen und Kollegen durchgeführt:
    Patrick Briehn, Beatrix Haupt-Jennert, Gisela König, Hanne Mühle, Sabine Ratz


    Bericht über die Unterrichtsprojekte
    der an der Fortbildung „Kulturelle Praxis” beteiligten Kolleginnen
    der Regenbogenschule
    im Schuljahr 2002/2003

    Im Schuljahr 2002/2003 haben wir unter anderem 3 Projekte durchgeführt, die wir hier dokumentieren.

    1. Literaturprojekt:

    „Zum Glück hat Lena die Zahnspange vergessen”

    Lese-/Schreibförderung unter Einsatz des Computers im fächerübergreifenden Unterricht der 3. und 4. Jahrgangsstufe Wir haben eine CD erstellt, die das Projektthema, den Verlauf und die einzelnen Elemente unserer gemeinsamen Arbeit dokumentiert. Sie zeigt die eindrucksvolle und gelungene Projektarbeit der beiden Schulstufen.
    Festzuhalten ist,

    • dass einerseits die Kinder mit ganz unterschiedlichen Zielsetzungen gelesen, geschrieben und gedichtet haben, um die einzelnen Projektbeiträge zu schaffen und
    • andererseits durch das Zusammenfassen des Projektverlaufs und der Einzelergebnisse mittels PC unter Anwendung eines geeigneten Präsentationsprogrammes (Mediator 7) ein eigenes neues, „gruppenindividuelles” interaktives Lesewerk entstanden ist.

    2. Schreib- / Computer-Projekt:

    Erstellung eines interaktiven Stadtteilführers mit Hilfe des PC-Programmes Mediator

    Unsere Zielsetzung war es, mit den Kindern gemeinsam einen Stadtteilführer auf CD-Rom herzustellen. Dafür haben die Kinder

    • eigene Texte zu einem frei gewählten Themenbereich aus unserem Stadtteil geschrieben,
    • passende Bilder zum Text fotografiert oder Bilder und Grafiken aus dem Internet verwendet,
    • geeignete Musik bzw. Geräusche zur Unterlegung oder Bereicherung der Texte und Bilder ausgewählt,
    • eine Einführung in das PC-Programm Mediator erhalten,
    • eine interaktiven Buch mit Mediator selbstständig erstellt,
    • den interaktiven Stadtteilführer auf CD-ROM gebrannt,
    • das CD-Cover gestaltet,
    • die Ergebnisse präsentiert.

    3. Musik- / Kunst- / Theater-Projekt:

    „Das Traumfresserchen”

    • Musiktheater
    • unter Einbezug der schuleigenen Fidel-Instrumentalgruppe und
    • des Regenbogen-Schulchors
    • mit Masken- und Kulissenbau im Rahmen einer Theater-AG für die Klassen 2 bis 4

    Bei unserem jährlichen Theaterstück werden die Einzelelemente der kulturellen Praxis zusammengeführt.

    • Textarbeit und Drehbuch im Rahmen der Lese-/Schreiberziehung
    • Musik mit schuleigenen lnstrumentalmusikern und den Musikern der Musikschule
    • Gesang durch den schuleigenen Chor
    • Theater und Darstellendes Spiel in der AG
    • Kulissen und Kostümbau im Werk-/Kunstunterricht

    Die Projekte wurden von den folgenden Kolleginnen durchgeführt:
    Stefanie Gresser, Gisela König, Hanne Mühle

    Veröffentlicht in Allgemein

    Friedrich-List-Schule – Juni 25th, 2010

    Friedrich-List-Schule

    Brunhildenstraße 142, 65189 Wiesbaden
    E-Mail


    Kulturtag an der Friedrich-List-Schule

    Am Mittwoch, den 21. Februar 2007, fand an der Friedrich-List-Schule der erste „Kulturtag” statt. Unter dem Motto „4 x 11 = Toleranz” stellten vier der acht elften Klassen des Beruflichen Gymnasiums vielseitige und überraschende Produkte zum Thema „Toleranz” vor, die sie mit Elan und Fantasie in fächerübergreifenden Projektphasen erarbeitet hatten. Viele Beiträge befassten sich mit Problemen des Umgangs zwischen Deutschen und Ausländern, andere stellten Themen wie „Arm und Reich”, „Mobbing in der Schule” und – ganz aktuell – „Vorbehalte gegen ‚Killerspiele’” in den Vordergrund. Am Tag der Präsentation regten die Vorträge, Kurzfilme, Fotoromane und Wandzeitungen die Besucher an, sich mit dem Thema „Toleranz” in seinen vielfältigen Facetten auseinanderzusetzen und miteinander ins Gespräch zu kommen.   Zu Gast waren neben der Jahrgangsstufe 11 des Gymnasiums auch Schülerinnen und Schüler der Berufsschule und der Höheren Berufsfachschule, die ebenfalls an der Friedrich-List-Schule beheimatet sind, sowie zahlreiche Lehrkräfte.
    Pädagogischer Hintergrund des „Kulturtages” ist die angestrebte stärkere Verankerung kreativ-künstlerischer Arbeit im Schulprofil des Beruflichen Gymnasiums. Denn aufgrund ihrer beruflichen Ausrichtung sieht diese Schulform die Fächer Musik, Kunst und Darstellendes Spiel nicht vor – zum Bedauern vieler Schülerinnen und Schüler, welche die aus der Mittelstufe gewohnten musischen Betätigungsfelder vermissen. Begleitet wird der Prozess der Profilbildung im Bereich Schulkultur vom „KulturMobil” des Hessischen Amtes für Lehrerbildung, das die betreuenden Lehrkräfte im Rahmen einer mehrjährigen Fortbildungsmaßnahme zur kulturellen Praxis unterstützt.
    „Toleranz” ist in Presse und Öffentlichkeit ein sehr stark beanspruchtes Thema, auf das viele Menschen bereits mit einem gewissen Überdruss reagieren. Entsprechend kommentierte Sonja, eine Schülerin der 11. Klasse, den Leitgedanken des Kulturtags: „In der Schule kann man über Toleranz eigentlich nichts Neues mehr lernen, nach einer guten Erziehung zu Hause bringt man das doch schon mit!”. Dass es jedoch notwendig ist, gerade in der Schule den Blick für das Problem der (fehlenden) Toleranz zu schärfen, zeigt der erste Eintrag, den ein Schüler ins Gästebuch der Ausstellung geschrieben hat: „Toleranz ist ein Zeichen von Schwäche!” – eine Aussage, die eine intensive Auseinandersetzung mit dem Thema geradezu herausfordert. Dafür spricht auch, dass die beteiligten Schüler im Verlauf der Projektarbeit ihr Verständnis des Begriffs „Toleranz” reflektiert und erweitert haben. So äußerte sich Tobias: „Ich dachte, dass ich voll informiert bin über das Thema, aber ich habe erkannt, dass Toleranz im Alltag viele Gesichter hat und es ständig Anlass gibt, darüber nachzudenken.” Auch Aylin zeigte sich überrascht: „Wir haben in der Schule und in der Fußgängerzone eine Umfrage durchgeführt: ‚Was bedeutet für Sie Toleranz?’ – Ich war erstaunt darüber, wie wenige Leute darüber Bescheid wissen und wie wenige überhaupt Wert auf Toleranz legen.”  Bericht: Dr. Kirsten Parche-Kawik / Ulrike Schulz

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    Schulbericht Friedrich-List-Schule Wiesbaden

    1. Beschreibung der Projekte des Schuljahres 2005/2006
      • Projekt „Fotoroman”: Gabi Fritz-Ulmer, Ulrike Schulz
        • Lerngruppe: 1 Klasse BG 11, in der Gabi Fritz-Ulmer Deutsch und Ulrike Schulz Englisch unterrichtet
        • Gegenstand: Fotoroman erstellen inspiriert von der gelesenen Lektüre
      • Projekt „Expressionismus”: Heinz Krauss
        • Lerngruppe: BG 13, Heinz Krauss leitet den Deutschkurs und den Literatur-Ergänzungskurs
        • Gegenstand: verschiedene interpretative Umsetzungen des The-mas “Expressionismus” (Pflichtthema 13), z.B. Gestaltung von Texten, Collage, Videoprojekt
        • Ausstellung in der Schule erfolgte im Mai 2006
      • Projekt „Jugend von heute”: Kirsten Parche-Kawik, Dirk Fuhrmann
        • Lerngruppe: 2 Klassen BG 11; beide Lehrer unterrichten in den Klassen Deutsch und Wirtschaft resp. Politik
        • Gegenstand: produktive Auseinandersetzung mit der Ausstellung „Die Jugend von heute” in der Kunsthalle Schirn; z.B. Gestaltung von Texten, Collagen, Filmen
        • Ausstellung in der Schule erfolgte im Juli 2006
    2. Reflexion / Bewertung
      • Statt des großen gemeinsamen Projekts (Kulturtag BG 11) sind meh-rere kleine Einzelprojekte – siehe oben – entstanden, die uns jeweils gut gefallen!
      • sie waren hoch motiviert und haben – z.T. ganz ohne Notendruck – viel zusätzliche freiwillige Arbeit geleistet
      • sie haben die Chance genutzt, sich selbst und einander als kreative, ideenreiche junge Leute zu entdecken, verborgene Talente anein-ander und bei sich selbst zu entdecken
      • sie haben sich – z.T. trotz einer eher „technischen Orientierung” und eher geringer Empfänglichkeit für die Dinge der Kunst und der Literatur auf dem Weg über die eingesetzten Medien den „Kern der Sache” erschlossen
      • sie haben überwiegend lustvoll gearbeitet und die Freiheiten pro-duktiv genutzt (und genossen), die sie im Rahmen der Projektarbeit hatten
      • wir haben begonnen, einen „blinden Fleck” in unserem Schulprofil auszufüllen (berufliches Gymnasium, ohne Musik, ohne Kunst …)
      • wir haben auf einen Bedarf der Schüler reagiert – viele von ihnen empfinden es durchaus als Mangel, dass es ein „kreatives Angebot” von Seiten der Schule schulformbedingt nicht gibt
      • wir haben im Kollegium, bei der Schulleitung auf die erstaunlichen Potenziale vieler Schüler aufmerksam machen können und darauf, dass es sich lohnt, diese Potenziale aufzugreifen
      • wir haben manche Kollegen neugierig gemacht und gezeigt, dass trotz aller Stressfaktoren doch manches möglich ist
      • es war viel Arbeit und Energie nötig, viel Koordinationsaufwand, manchmal auch Überzeugungsarbeit, aber all das hat sich gelohnt
      • wir hatten selbst viel Freude daran, dass die Projekte dank des En-gagements der Schüler ihr Eigenleben entwickelt haben
      • es tut uns gut, die Schüler einmal so zu erleben, neue Facetten an ihnen zu entdecken
      • die Ergebnisse haben uns darin bestärkt, dass wir auf einem guten Weg sind mit dem Vorhaben, „der Kultur” einen höheren Stellen-wert in unserer Schule zu verschaffen
    3. Bedeutung der Projekte für die Schülerfür die Schulefür uns selbst

    4. Ausblick 2006/2007
      • Projektphase Ende des 1. Halbjahres bis 3 Wochen vor Ostern
      • Kulturtag am Ende der Projektphase (Termin wird noch vor den Som-merferien der Abteilungsleitung bekannt gegeben)
      • Motto: „Toleranz”
      • Lerngruppe: gesamter Jahrgang BG 11
      • der 1. Leistungsnachweis 11/2 wird projektbezogen sein
      • Zeitbedarf (prospektiv):
        • 1 Tag Vorbereitung für das Projektteam:
          Beginn der Projektarbeit in der 2. Woche nach den Sommerfe-rien (Sondierung anhand der neuen Stundenpläne: Wer kann zu-sätzlich einbezogen werden von den Kollegen, die mit uns in der Klasse sind; erste Projektvorschläge, Abstimmung Terminpläne Schule/Projekte …)
        • 2 Tage Vorbereitung im Projektteam,
        • 1-2 Tage Vorbereitung des Kulturtags mit den Schülern
        • 1 Tag Kulturtag (Präsentation)

    Die Projekte wurden von den folgenden Kolleginnen und Kollegen durchgeführt: Gabi Fritz-Ulmer, Ulrike Schulz, Heinz Krauss, Kirsten Parche-Kawik, Kira Berendes-Schirmer, Tanja Littig

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    Ludwig-Uhland-Schule – Juni 25th, 2010

    Ludwig-Uhland-Schule

    Dreiherrnsteinplatz 3, 63263 Neu-Isenburg
    E-Mail


    Bericht über die Unterrichtsprojekte der an der Fortbildung
    „Kulturelle Praxis” beteiligten Kolleginnen
    der Ludwig-Uhland-Schule
    im Schuljahr 2003/2004

    Jahresschwerpunkt: THEMA ZEIT

    1. Gymnasium trifft Grundschule:
      schulübergreifende Projekte mit dem Rudolf-Koch-Gymnasium in Offenbach
    2. Projektwoche zum Thema Zeit

    A. Gymnasium trifft Grundschule

    1. Kunstprojekt : Viertklässler und Neuntklässler malen gemeinsam eine Bilderrolle

    Während eines ersten gemeinsamen Treffens im Klingspormuseum in Offenbach entstand die Idee, gemeinsam zum Thema Zeit eine Bilderrolle zu bemalen. Dabei sollte jeweils eine Klasse beginnen, anschließend sollte ein Tausch stattfinden und dann die Rolle der anderen Klasse weitergemalt werden. Die jeweilige Fertigstellung erfolgte in der eigenen Klasse. Das Thema Zeit wurde deshalb gewählt, weil es für Grundschüler sowie für Gymnasiasten Möglichkeiten bietet, Ideen zu entwickeln und diese umzusetzen. Zeit bedeutet alles und kann auf vielerlei Weise dargestellt werden. Nach ersten Berichten konnte ich mein viertes Schuljahr sofort für das Thema begeistern. Zunächst sammelten wir zahlreiche Ideen zum Thema. Die Kinder suchten daraufhin nach Bildern, Berichten, Büchern und Sprüchen, die für sie Zeit bedeuteten. Zusätzlich stellte ich ihnen viele verschiedene Farben, Papiere und Materialien zur Verfügung, mit denen sie ihre Ideen verwirklichen sollten. Jetzt standen wir vor zwei großen leeren ausgebreiteten Zeichenrollen, die es mit unseren Ideen zu füllen galt. Der Anfang war schwer, denn keiner traute sich die weiße Fläche zu beschmutzen. Schließlich begannen wir erst einmal damit, die Papierränder zu verändern, denn Zeit ist für uns nichts Gerades. Daraufhin wurden die kleinen Künstler mutiger und bemalten mit Schwämmen den welligen Rand, der damit zum Meer wurde. Immer mehr farbenfrohe Details entstanden im Bild. Dinosaurier trafen auf lange Züge, Steinzeitmenschen und Politiker. Es wurde gemalt, geschnitten, geklebt und gebastelt. Nachdem große Teile des Bildes bedeckt waren, hatten wir genug Mut zu einem Austausch. Wir verschnürten die wertvollen Rollen und tauschten sie mit den Gegenstücken der Neuntklässler. Als wir diese enthüllten, waren die Kinder von den feinen Bleistiftzeichnungen der Neuntklässler so fasziniert, dass sie sich zunächst nicht trauten ihren Farben und Ideen hineinzusetzen. Schließlich vermischten sich aber doch unsere Farben mit den feinen Linien. Ein letzter Austausch fand erst vor kurzem statt, so dass das Endprodukt noch nicht zu besichtigen ist. Es war interessant zu beobachten, wie unterschiedliche Altersstufen mit dem Thema umgehen. Nachdem die Viertklässler mutiger geworden waren, malten sie mit viel Farbe Symbolisches und Geschichtliches und klebten ihre gesammelten Bilder von Weihnachtsbäumen, Uhren, Tierkindern, Kinderbildern, Eisenbahnen usw. dazu. Die Rollen der Neuntklässler wurden mit viel mehr Überlegung zunächst mit Bleistift konstruiert. Auf die Fertigstellung sind wir alle gespannt. 2. Museumsprojekt: Viertklässler und Elftklässler treffen sich im Museum für Moderne Kunst in Frankfurt Das zweite schulübergreifende Projekt, welches im Klingspormuseum geplant wurde, hatte als Grundidee die Andy Warhol Ausstellung „time – capsules”. Schüler beider Jahrgangsstufen sollten sich gemeinsam in Kleingruppen mit Teilen der Ausstellung beschäftigen, indem sie kleine Beiträge zu den Schwerpunkten Kunst oder Deutsch erstellten. Eine erste Begegnung beider Klassen fand bereits vor Weihnachten letzten Jahres im Schulmuseum der Ludwig-Uhland-Schule statt. Die erst kurz zuvor neu eröffnete Ausstellung der Klassen 4a und 2a „Reise ins Weltall” begrüßte die Elfklässler mit ihrem Einstiegsevent. Gemeinsam mit ihrem Projektpartner (Klasse 4b) erstellten sie im Anschluss aus diversen Materialien Weltraumfiguren, die nun unser Museum mit schmücken. Diese erste Begegnung motivierte meine Viertklässler sehr für das anstehende Projekt. Am 25. 4.2004 sollten sich nun beide Klassen im Museum für Moderne Kunst treffen. Während des Kunstunterrichts machte ich dir Kinder mit modernen Künstlern bekannt, die ihre Werke zum Teil im Museum ausgestellt haben, und natürlich auch mit Andy Warhol. Einzelne Techniken wurden ausprobiert. Die Elftklässler, die bereits das Museum besucht hatten, legten im Vorfeld ihre favorisierten Kunstwerke fest. Gemeinsam mit Elmar Gerhardt erarbeitete ich schließlich einzelne kleine Projekte zu diesen Kunstwerken. Zum vereinbarten Termin trafen beide Klassen mit viel Material im Museum ein. Sofort bildeten sich die bereits festgelegten Gruppen. Zunächst führten die „Großen” die „Kleinen” erst einmal durch das Museum, bis sich jeder schließlich mit seinem ausgewählten Kunstwerk beschäftigte ( siehe Anhang ). Zum Schluss wurde jedes einzelne Projekt vorgestellt. Dabei zeigten sich die Viertklässler zurückhaltender, da sie sich in ihrer Argumentation und Darstellungsweise den Elftklässlern unterlegen fühlten. Bei der Arbeit innerhalb der Kleingruppen waren es die Viertklässler, die zunächst spontan ihre Ideen und Gedanken äußerten. Die Umsetzung hierbei erfolgte jedoch auch weitgehend von den Elftklässlern, die in Sprache und Ausdruck naturgemäß wesentlich gewandter sind. Auffallend war die Bereitschaft beider Altersgruppen, sich auf einander einzulassen. Den Kindern der vierten Klasse hat dieser Vormittag sehr viel Spaß gemacht. Die gemeinsame Arbeit mit Elftklässlern öffnete ihr Interesse für Künstler dieser Epoche. Diese Art der Kunstbetrachtung im Museum motivierte sie dazu, in der darauf folgenden Zeit auch am Nachmittag mit ihren Familien Museen zu besuchen. Bis auf kleine organisatorische Ungereimtheiten war der Vormittag sehr gelungen. Gerade für Viertklässler, die kurz vor dem Schulwechsel stehen, sind solche positiven Erfahrungen besonders hilfreich. Sie nehmen ihnen ein bisschen Angst vor dem Neuen und helfen ihnen schon im Vorfeld, sich an die neue Stellung in der anderen Schule zu gewöhnen. B. Projektwoche zum übergeordneten Thema „Zeit” Ziele:
    Nachdem wir in den letzten Jahren unsere Projektwoche mit freier Themenwahl der einzelnen Projekte gestaltet hatten, wollten \vir es zunächst einmal einfach „anders” machen. Unter anderem regte uns auch die Kompaktveranstaltung in Weilburg im letzten Jahr an, bei der wir vom Ergebnis der verschiedenen /Arbeitsgruppen zum Thema „Essen” sehr begeistert waren.
    Dabei nahmen wir uns folgende Z elsetzung vor:

    • Die Erfahrung, wie vielfältig ein Thema ausgebaut werden kann, sollte zur Erweiterung ästhetischen Wirkens und Erlebens des Einzelnen werden.
    • Mit der geplanten Abschlusspiäsentation hofften wir, das Gruppengefühl in der Schulgemeinde prägen zu können – insbesondere auch bei den Eltern.
    • Zudem sahen wir eine Mögliclikeit, innerhalb des Kollegiums wieder mehr Transparenz der Arbeitsweisen zu erlangen Schwerpunkte und Begabungen des Einzelnen sollten auf diese Art und Weise wieder näher zusammenrücken und für zukünftige Kooperationen im Kollegium nutzbar gemacht werden.

    Verlauf:

    • Oktober 2003: Treffen mit A. Pederspiel und W. Sterker:
      • Brainstorming „Zeit”
      • Welche Projekte sind möglich
      • Was ist organisatorisch zu beachten?
    • Februar 2004: Treffen mit A. Federspiel zur konkreten Planung (mit ganzem Kollegium)
    • 3.5.-7.5.2004: Projektwoche zum Thema „Zeit”

    In den dazwischenliegenden Wochen brachten wir die Ideen ins Kollegium, beziehungsweise planten die einzelnen Projekte.

    Die Projekte wurden von den folgenden Kolleginnen durchgeführt:

    Barbara Conrad-Keil und Viktoria Schmitt


    Bericht über die Unterrichtsprojekte der an der Fortbildung
    „Kulturelle Praxis” beteiligten Kolleginnen
    der Ludwig-Uhland-Schule
    im Schuljahr 2002/2003

    Zusammenfassung des Projekts „Schulmuseum”

    Mit Hilfe von KulturMobil entstand im letzten Schuljahr an der Ludwig-Uhland-Schule in Neu- Isenburg ein Schulmuseum, das mittlerweile im Schulprogramm fest etabliert ist. Die Idee entstand während einer Projektwoche in der ein Teil der Kinder einen nur gelegentlich genutzten Werkraum in ein Museum verwandelte. Dieses zur festen Einrichtung zu machen stellte sich für uns zunächst als Problem.

    Ideen waren bereits viele vorhanden, die Umsetzung jedoch erwies sich als sehr schwierig. Drei Tage lang arbeiteten wir gemeinsam an einem umsetzbaren Konzept mit Mitarbeitern von KulturMobil. Innerhalb des Kollegiums bildete sich schließlich eine kleine Gruppe, die dem zunächst etwas nüchternen Werkraum ein museumsähnliches Aussehen verlieh. Neue Möbel wurden bestellt, die mittlerweile etwas verblassten Wände gestrichen und ein Termin für die Museumseröffnung festgelegt.

    Geplant waren eine Dauerausstellung, die von allen Kindern der Schule mitgestaltet werden sollte, sowie eine Ausstellung von altem Spielzeug in mehreren Glasvitrinen. Die Eröffnung des Museums sollte mit einem Event beginnen, der von einer Klasse geplant und durchgeführt wurde. Ziel war es, Leben in das Museum zu bringen und die Besucher in die Museumswelt mit einzubeziehen.

    LUS-Schulmuseum

    Da mein drittes Schuljahr zu diesem Zeitpunkt gerade an einem Wettbewerb der „Stiftung Lesen” teilnahm, entschloss ich mich einen Teil unseres bis dahin noch unvollständigen Werkes zu präsentieren. Dabei wurde eine Ecke des Museums in eine märchenhafte Welt des Fliegens verwandelt. Einer unserer grauen Schränke erstrahlte als Rakete mit fluoreszierender Folie und rotem Krepppapier als Feuerschwall. An der Decke bewegten sich verschiedene Fugobjekte, wie Besen, Teppiche kleinere Flugzeuge, Propeller etc. Unter diesem Himmel entstand eine Lesewolke auf zusammengeschobenen Tischen die mit Unmengen weißer Kissen und blauer Glitzerfolle bedeckt waren. Ein großer Bilderrahmen mit weißem Wölkchenstoff bezogen bildete den Eingang zur Wolke. Die Kinder der dritten Klassen hatten bereits schon einige Zeit an einem Buch gearbeitet, das die Reise zweier Kinder zu einer Erfindermesse erzählt. Dabei soll ein selbst entwickelter Helm, der in allen Lebenslagen hilfreich ist, ausgestellt werden. Dieser Helm wurde von den Kindern passend zu ihren Geschichten, die in der Wüste, auf hohen Bergen, im tiefen Meer, im Dschungel, auf dem Mond und in der großen Stadt spielten, entwickelt. Am Tag der Eröffnung wurden nun Teile des Helms und der Geschichten sowie andere selbst entwickelte Helmmodelle ausgestellt. Im Wolkenbett lasen oder erzählten einige Kinder ihre ausgedachten Geschichten. Sphärische Musik lief im Hintergrund. Zum Schluss wurde jeder Klasse ein Helmmodell überreicht. Die Klassen verbrachte jeweils ca. 30 Minuten im Museum. Die Helme wurden ausprobiert die ausgestellten Dinge betrachtet. Die Drittklässler zeigten sich als gute Museumsführer.

    Kurz vor den Sommerferien fand bereits ein zweiter Museumsevent verbunden mit neuen Ausstellungen statt. Zwei Patenklassen verwandelten das Museum in das Atelier von Paul Klee. Alle Besucher wurden aktiv zum Künstler. Ein weiterer Event ist für den Herbst geplant.

    Die Projekte wurden von den folgenden Kolleginnen durchgeführt:

    Barbara Conrad-Keil und Viktoria Schmitt
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    anmeldung – Juni 25th, 2010

    Bevor Sie sich anmelden:

    Was wir anbieten

    Impulse zur kreativen Erweiterung des Methodenrepertoires und neue fachdidaktische Anregungen für Deutsch, Englisch und die künstlerischen Fächer mit praktischen und handlungsorientierten Aufgaben sowie kreativen Kommunikations- und ästhetischen Präsentationsformen, die

    • die persönliche Aneignung und Durchdringung von Themen und Stoffen durch die Schülerinnen und Schüler unterstützen
    • analytisch-kognitive Verfahren zur Erschließung von und die Auseinandersetzung mit Texten, Bildern und Musikstücken durch eigenes Tun vertiefen und durch intensives Üben ergänzen
    • ganzheitliches und kooperatives Lernen fördern

    Weiterhin enthalten unsere Angebote folgende Schwerpunkte:

    • Allgemeinpädagogische Workshops
    • Vorschläge für Abituraufgaben-Training
    • Anregungen und Bausteine für den Fächer verbindenden Unterricht
    • Einsatz Neuer Medien im Fach Kunst
    • bis zu dreitägige Lehrgangsreihen

    Wie Sie auswählen:

    A. Termine:
    Neben unseren üblichen Arbeitszeiten (Wochentage von 10:00 bis 16:30 Uhr) bieten wir auch zwei Nachmittage (jeweils von 14:00 bis 17:00 Uhr) oder Workshops an Samstagen als Alternativen an. Workshops können in der Regel nur mittwochs und freitags – nach Absprache eventuell auch an anderen Wochentagen durchgeführt werden. Bei zwei- und mehrtägigen Veranstaltungen kann einer der Veranstaltungstage auch ein Samstag sein.
    B. Formale Bedingungen: Wir führen Workshops für Teilnehmer aus einer Schule oder mehreren benachbarten Schulen durch bzw. gestalten gerne in Absprache mit Ihnen einen pädagogischen Tag für Ihr Kollegium oder eine Fachschaft. Teilnehmerminimum: 10, Teilnehmermaximum: 14 pro Workshop. Kolleginnen und Kollegenvon anderen Schulen können sich über den Einsatzplan auf unserer Homepage über unsere Angebote in ihrer Wohnort- bzw. Schulortnähe informieren und uns ihr Interesse an individueller Teilnahme mitteilen. Workshops, zu denen individuelle Anmeldungen noch möglich sind, sind auf unserer Homepage unter dem Menü „das angebot“ – „regionen und einsatzpläne“ entsprechend markiert; ein Klick auf diese Markierung öffnet das notwendige Anmeldeformular. Die Teilnahme an einer Tagesveranstaltung wird mit zehn Leistungspunkten honoriert. Unsere Workshops tragen ab Schuljahr 2009/2010 keine Workshopnummern mehr; das entsprechende Feld auf dem Anmeldeformular wurde entfernt. Wie Sie sich anmelden: Sie können sich ausschließlich online anmelden. Anmeldungen für Fortbildungsveranstaltungen müssen verbindlich mit der Schulleitung abgesprochen sein. Der Fortbildungsdezernent des zuständigen Staatlichen Schulamts sollte in die Planung einbezogen werden. Anmeldungen für das erste Schulhalbjahr 2008/2009 müssen uns bis zum 04. Juli 2009 vorliegen, Anmeldungen für das zweite Schulhalbjahr bis zum 20. Oktober 2009.

    Veröffentlicht in Allgemein